Rückblick Nahost-Themenreihe

Die Jusos haben sich in den Monaten Oktober bis Dezember mit Antisemitismus, dem Nahostkonflikt und den Jugendbewegungen im Nahen Osten beschäftigt.

Am 11. Oktober diskutierten die Jusos in einer Theorieveranstaltung zu Antisemitismus und sekundärem Antisemitismus. Dabei wurde auch Antisemitismus in „linken“ Organisationen thematisiert. Hierbei wurden die historische Entwicklung sowie Stigmatisierungsmuster benannt. Die Theorieveranstaltung wurde mit einem Referat am 26. Oktober zur Wahrnehmung der Staatengründung Palästinas in den deutschen Medien vertieft. In der Diskussion wurde herausgearbeitet, dass die Jusos sich vor allem mehr Medienkompetenz wünschen, um Berichterstattungen kritisch begegnen zu könnnen. Am 9. November beschäftigten sich die Jusos damit, ob die Gründung eines palästinensischen Staates zum Frieden im Nahen Osten beitragen kann. Zwei Wochen später berichtete eine ehemalige Mitarbeiterin des Goethe-Instituts in Kairo von der ägyptischen Demokratiebewegung. Am 14. Dezember berichtete ein Referent von Hashomer Hatzair Deutschland über die Sozialbewegung in Israel im Sommer 2011. Anlass der thematschen Reihe war die bevorstehende Staatengründung Palästinas bei der UN-Generalversammlung 2011 gewesen.

Im Januar und Februar werden sich die Jusos mit Bildungspolitik beschäftigen. Dabei wollen die Jusos die Auswirkungen der Bildungsreformen G8 und Sekundarschule thematisieren.

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