Donnerstag, 1. September 2011
Das Konzert “4/4 gegen 88″ fand am 27. August 2011 im Kinder- und Jugendzentrum Schloss 19 statt. Das Event war von SJD – Die Falken sowie den Jusos und dem Bündnis gegen Rechts Charlottenburg-Wilmersdorf organisiert worden.
Das Konzert, bei dem der Eintritt frei war, war ordentlich besucht. Insgesamt nahmen zwischen 250 und 300 Zuschauer_innen teil. Zwischen 15 und 24 Uhr spielten zahlreiche Bands, darunter Captain Cappa (Elektropop), The Love Bülow (Indiehiphop) und Red Tape Jam (Punkrock). In der Afterhour legte Reducation elektronische Musik auf.
“4/4 gegen 88″ richtete sich gegen Naziaktivitäten in Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Bündnis gegen Rechts hatte dazu eine Ausstellung vorbereitet. Eine vollständige Chronik nazistischer, rassistischer, antisemitischer und homophober Übergriffe kann auf den Seiten des Infoportals Charlottenburg-Wilmersdorf eingesehen werden.
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Mittwoch, 22. Juni 2011
Bei bestem Wetter hat das im Januar gegründete Bündnis Charlottenburg-Wilmersdorf gegen Rechts ein Zeichen gegen Rechtspopulimus und Rassismus gesetzt.
Anlässlich der Anmeldung einer Sitzung der selbsternannten „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ im Rathaus Charlottenburg, bei der das Wahlprogramm der fremdenfeindlichen Partei für die Abgeordnetenhauswahl im September präsentiert werden sollte, fanden sich am 16. Juni gut 50 Menschen verschiedenster politischer Gruppierungen und zahlreiche Bürger_innen zu einer Kundgebung zusammen.

In zahlreichen Redebeiträgen der Bündnispartner_innen wurde über die Hintergründe der maßgeblichen Akteure von „ Pro Deutschland“ informiert, die vielfach aus dem rechtsradikalen, neonazistischem Spektrum kommen und in Berlin pünktlich zur kommenden Wahl einen neuen Schwerpunkt ihrer Aktivitäten planen. „Pro Deutschland“ möchte im politischen Parteienspektrum Wähler rechts von der CDU gewinnen, indem sie sich als Fürsprecher_innen des „kleinen Mannes“ darstellen und Ressentiments besonders gegen Menschen mit Migrationshintergrund schüren.
Dass neben dieser Partei auch die ebenfalls rechtspopulistische „Die Freiheit“ und die neonazistische NPD auf den Einzug in das Abgeordnetenhaus und die Bezirksparlamente hoffen, macht deutlich, dass Widerstand gegen jegliche Möglichkeit zur Propagierung ihrer menschenverachtenden, rassistischen Thesen besonders in den kommenden Wochen bis zur Wahl unbedingt notwendig sind.
Mut machen kann allen Antifaschist_innen, dass der „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ ganz offensichtlich besagte Bürger_innen größtenteils die Unterstützung verweigern. Deutlich wurde dies unter anderem daran, dass die Sitzung im Rathaus hermetisch abgeschirmt von einem bis zu fünfzehn Wagen starken Polizeiaufgebot in einem abgelegenen Raum stattgefunden hat. Weitaus größer war der Zuspruch der Bürger_innen auch für die Kundgebung des Bündnisses und die zeitgleich im Rathaus stattfindende Ausstellung „Weltreligionen Weltfrieden Weltethos“, mit der gezielt ein Zeichen gegen die Veranstaltung der Rechtspopulist_innen gesetzt wurde.
Getragen wird das Bündnis CW gegen Rechts neben politischen Parteien und deren Jugendorganisationen von den Grünen bis zur Linkspartei sowie Antifa-Gruppen auch von den Jusos. Unterstützung erhält das Bündnis unter anderem vom Bündnis Rechtspopulismus Stoppen und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus.
Foto: ©kappaphoto
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Montag, 9. Mai 2011
Am Samstag, den 7. Mai 2011, polierten die Jusos Stolpersteine in Wilmersdorf. Die im Gehweg eingelassenen Stolpersteine erinnern an die Opfer des Nationalsozialsozialismus durch Holocaust und Euthanasie.  Stolpersteine für Loebells vor dem Putzen
 Stolpersteine für Loebells beim Putzen
 Stolpersteine für Loebells nach dem Putzen “Stolpersteine” sind ein Erinnerungs- und Kunstprojekt des Kölner Bildhauers Gunter Demnig. Der Künstler prägt in die kleinen Messingplatten “Hier wohnte”, den Namen, das Geburtsjahr und Schlagworte zum Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus ein. Da sie auf offener Straße liegen, müssen Passant_innen über die Gedenktafeln “stolpern”. Wer sie lesen möchte, muss sich vor ihnen verneigen.
Nach einiger Zeit sammelt sich auf den Tafeln jedoch Straßenschmutz an. Daher mussten sie gereinigt werden. Die Putzaktion fand Samstag und Sonntag in ganz Charlottenburg-Wilmersdorf statt und wurde von der SPD organisiert. Die SPD unterstützte damit die lokale Gedenkarbeit. Am 8. Mai war zudem Tag der Befreiung. Dieser Tag erinnert an den Sieg der Sowjetarmee über Deutschland im Jahr 1945 und das Ende des Nationalsozialismus.
Die beiden abgebildeten Stolpersteine erinnern an Hugo und Margarete Gwendel Loebell. Hugo Loebell wurde geboren am 15. August 1875 in Rosdzien-Schoppinitz. Margarete Gwendel Berner kam am 15. Oktober 1876 in Krasno zur Welt. Später heiratete sie Hugo Loebell und lebte mit ihm in der Meierottostraße 1, gleich am Fasanenplatz. Die deutsche Verwaltung beschlagnahmte ihr Kulturgut und versteigerte es Anfang 1937 im Auktionshaus Achenbach und Wüst. Sie wurden am 19. Oktober 1942 nach Riga deportiert. Am 22. Oktober 1942 wurden sie dort ermordet.
Am 8. Mai wurden in der Charlottenburger Giesebrechtstraße 84 neue Stolpersteine von Gunter Demnig verlegt. Sie erinnern an Jüdinnen und Juden, die in dieser Straße gelebt haben. An der Gedenkfeier nahm unter anderen Lala Süsskind von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin teil. Weitere Informationen finden sich auf der Website www.stolpersteine.com und auf den Seiten des Bezirksamts.
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Sonntag, 30. Januar 2011
Die Jusos haben das “Bündnis gegen Rechts Charlottenburg-Wilmersdorf” gegründet. Dazu fand im Januar ein Konstituierungstreffen statt. Beteiligt sind neben den Jusos auch die SPD, andere linke Parteien, Parteijugendgruppen und Antifainitiativen beteiligt.
Das “Bündnis gegen Rechts Charlottenburg-Wilmersdorf” wird sich dafür einsetzen, dass der Laden “Viking Brands” im Europacenter, in dem die bei Neonazis beliebte Kleidungsmarke “Erik And Sons” verkauft wird, schließen muss. Außerdem wird das “Bündnis gegen Rechts” Aktionen gegen sämtliche nazistischen und rechtspopulistischen Aktivitäten organisieren. Auch wollen wir verschiedene linke Gruppen im Bezirk vernetzen. Das “Bündnis gegen Rechts” hat auch eine eigene Website: cwgegenrechts.blogsport.eu.
Am 29. Januar 2011 hat das “Bündnis gegen Rechts” 500 Flyer vor und im Europacenter verteilt. Damit wurden Kund_inn_en und andere Geschäfte im Europacenter über das Geschäft “Viking Brands” informiert.
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Kreisplenum: Frauen in der Politik Teil II. weitere Termine, Kinderladen Aventura am 21. May. 2012 um 19:00 Uhr in 1 Tag und 15:55 Stunde(n). weitere Termine
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