am 4. Mai 2012 | Kategorie(n): Aktionen, Antifa, Demokratie, JusoLog, Kiez
Am 8.Mai jährt sich der Tag der Befreiung. Auch nach 67 Jahren können und dürfen wir nicht vergessen, was damals geschehen ist. Deswegen beteiligen wir uns wieder wie jedes Jahr an einer großangelegten Putzaktion der Stolpersteine im Bezirk. Wir wollen sie nach dem Winter von Schmutz befreien, damit jeder Bürger wieder durch sie an das Geschehene erinnert wird. Gegen das Vergessen am Samstag um 12 Uhr an der Pariser Straße/Ludwigkirchplatz.
Infos zu den Stolpersteinen: Stolpersteine sind Gedenksteine, die für Opfer des Nazi-Terrors vor deren einstigen Wohnhäusern verlegt werden. Es sind Betonwürfel, die in das Pflaster des Gehsteigs eingemauert werden, mit einer eingelassenen 10×10 cm großen Messingplatte. Darauf sind Name, das Geburtsjahr und Stichwörter zum weiteren Schicksal des Opfers eingraviert. (berlin.de)


am 3. Mai 2012 | Kategorie(n): JusoLog, Kiez, Veranstaltungen
Tag(s): Bahnhofsmission, Berlin, Charlottenburg, gute Idee, Obdachlosigkeit
Wer sich auf der Seite der Jusos CW umschaut, läuft eigentlich nicht Gefahr, etwas über die Kombination Bundeswehr-Feldküche und Chorgesang zu lesen.
Anlässlich des Tages der offenen Tür der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo, der am 21. April 2012 stattgefunden hat, kamen die Jusos beim Besuch des Festes in Berührung mit diesem bunten Angebot
Diesen Seite weiterlesen »
am 8. März 2012 | Kategorie(n): Gleichstellung, Grundwerte, JusoLog, Jusos, Kiez
Tag(s): Charlottenburg, Gender, Gleichstellung, gute Idee, Jusos, Weltfrauentag

„Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag.” So steht es im maßgeblich von Clara Zetkin vorangetriebenen Beschluss der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Køpenhagen aus dem Jahr 1910, der den Weg vorgab auf dem Weg zum institutionalisierten Internationalen Weltfrauentag, wie er dieses Jahr seit 101 Jahren begangen wird.
Weil Geschlechtergerechtigkeit trotz der vielen Jahre immer noch nicht Realität ist, geht der damals postulierte Kampf für Gleichstellung weiter. In diesem Sinne haben die Jusos CW den Anlass genutzt, um auf die Probleme hinzuweisen und ihre unbedingte Unterstützung für die feministische Idee zu zeigen.
Diesen Seite weiterlesen »
am 6. Februar 2012 | Kategorie(n): Aktionen, Antifa, JusoLog, Jusos, Kiez, Veranstaltungen
Tag(s): Antifaschismus, Charlottenburg, Demonstration, Gedenken, gegen Nazis, Jusos, Kultur, Museum, Otto Grüneberg, rechte Gewalt, Villa Oppenheim, Widerstand

Am 5. Februar 2012 haben die Jusos CW an der Kundgebung zur Ehrung von Otto Grüneberg teilgenommen (mehr Infos zu Grüneberg im Text unter JusoLog). Trotz widrigen Bedingungen mit Schneefall und wirklich eisigen Temperaturen fanden sich knapp 100 Menschen vor der „Kastanie“ in der Schloßstraße 22 in Charlottenburg, dem Elternhaus von Otto Grüneberg, ein. Auch die Jusos ließen es sich nicht nehmen, ein Zeichen gegen Faschismus zu setzen.
Neben einem musikalischen Beitrag von Elke Querbeet brachten sich die verschiedenen Beteiligten an der Organisation der Kundgebung mit Redebeiträgen ein. Erfreulich war das Bekenntnis des Bezirksbürgermeisters Reinhard Naumann zu einer offiziellen Aufnahme des Otto-Grüneberg-Wegs in das Straßennetz und der damit einhergehenden Adressänderung der Villa Oppenheim hin zu dem Straßennamen des 1931 von der SA ermordeten Kommunisten Grüneberg. Die Jusos unterstützen dies ausdrücklich!
Ann-Kathrin von den Jusos CW ermahnte in ihrem Beitrag mit Blick auf die Ereignisse rund um den Mord an Grüneberg zu antifaschistischem Engagement, das damals wie heute Pflicht sein muss. Gerade die jüngsten Entwicklungen rund um die (überfällige) mediale Aufmerksamkeit für Listen linker Personen und Organisationen auf Nazi-Webseiten und die unter anderem daraus resultierenden rechten Angriffe, aber auch die unglaubliche Zahl von ungefähr 200 bekannten (!) Todesopfern rechter Gewalt in den letzten 20 Jahren verdeutlichen, wie unverzichtbar ein entschiedener Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und alle andere Arten von Diskrimierung ist. Die Jusos setzen deshalb auch wie bisher auf das Bilden breiter Bündnisse und die Anwendung verschiedener Mittel antifaschistischen Engagements wie zum Beispiel ganz praktisch durch die nahende Teilnahme an Blockadeaktionen wie in Dresden am 13. und 18. Februar, zu der an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich aufgerufen werden soll. Dass dieses Engagement der Jusos CW anerkannt wird, zeigte auch Markus Tervoren vom VVN-BdA, der die Jusos in seinem Redebeitrag ausdrücklich lobte.

Im Anschluss an die Teilnahme an der Kundgebung besuchten die Jusos das neue Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der oben bereits erwähnten Villa Oppenheim. Besonders interessant ist die Ausstellung über das ehemalige Gerichtsgefängnis in der Kantsstraße 79, in dem während der Zeit des Nationalsozialismus zahlreiche Widerstandskämpferinnen und Angehörige der „Roten Kapelle“ inhaftiert wurden, während sie auf die Verlegung ins Zuchthaus oder die Hinrichtung in Plötzensee warten mussten. Die Ausstellung zeigt 32 Biografien und die Erlebnisse der inhaftierten Frauen. Ein Besuch ist also nur empfehlenswert und lässt sich gut mit einem Besuch an der Gedenktafel für Otto Grüneberg am Haus in der Schloßstraße 22 verbinden.
am 11. Januar 2012 | Kategorie(n): Aktionen, Antifa, JusoLog, Kiez, Veranstaltungen
Tag(s): Antifaschismus, Bündnis, Charlottenburg, Demonstration, Gedenken, Otto Grüneberg, rechte Gewalt
Die Jusos CW möchten auf die diesjährige Kundgebung zu Ehren Otto Grünebergs aufmerksam machen, die am 5.2.12 vor der Gaststätte Kastanie in der Schloßstraße 22 in Charlottenburg stattfinden wird.
Worum geht es?
Otto Grüneberg lebte mit seiner Familie in der Schloßstraße 22 in Charlottenburg. Er engagierte sich als Mitglied des Jugendverbandes der KPD und wie sein Vater im Roten-Frontkämpferbund.
Nachdem sich der Charlottenburger SA Sturm 33 im September 1930 in der Hebbelstraße niedergelassen hat, begann diese bald auch mit Repression gegen organisierte Arbeiter_innen und ersten Morden.
So geriet auch Otto Grüneberg am 31. Januar 1931 in eine Auseinandersetzung mit der SA. Er wurde dabei schwer verletzt und starb wenig später mit nicht einmal 23 Jahren an den Schussverletzungen.
Zwei Jahre später wurden die Repressionen der SA durch den Machtantritt Hitlers ‘legalisiert’ und auch viele Bewohner_innen des Wohnviertels verschleppt und unter anderem zu Tode gefoltert.
Die Ehrung von Otto Grüneberg hat jetzt schon lange Tradition in Charlottenburg und dennoch zeigen erschreckenderweise ungefähr 200 bekannte Todesopfer rechter Gewalt in den letzten 20 Jahren sowie die bekannt gewordenen Terrorakte des ‘NSU’, aber auch die wiederholten Zerstörung von linken Einrichtungen, dass der gemeinsame Einsatz gegen Rechts auch mit Blick auf politisch begründetes, staatliches Versagen immer unerlässlich ist.
Die gemeinsame Kundgebung will bewusst eine Brücke schlagen zwischen dem Gedenken an Grüneberg und dem aktuellen Einsatz gegen Faschismus.
Die Jusos CW beteiligen sich im Bündnis mit zahlreichen Organisationen und Initiativen an der Kundgebung zur Ehrung Otto Grünebergs und rufen dazu auf, zahlreich daran teilzunehmen, also save the date!
|
Sie sind momentan im Archiv der Kategorie Kiez.
Kreisplenum: Frauen in der Politik Teil II. weitere Termine, Kinderladen Aventura am 21. May. 2012 um 19:00 Uhr in 1 Tag und 15:24 Stunde(n). weitere Termine
|